Montage einer Badewanne


Dieses ist ein Gastartikel, der uns freundlicherweise von Johannes Forster zur Verfügung gestellt wurde

Montage einer Badewanne

Eine Badewanne gehört für viele Menschen unbedingt zu einem schönen Badezimmer dazu. Möchte man eine neue Badewanne einbauen, etwa, weil die Alte defekt oder überhaupt noch keine vorhanden ist, wird im Allgemeinen ein Profi mit dieser Aufgabe bedacht. Bringt man ein wenig handwerkliches Geschick mit, ist es aber unter Umständen auch möglich, den Einbau selbst vorzunehmen. Dabei müssen aber einige wichtige Punkte beachtet werden.

Mauern oder einen Wannenträger verwenden?

Zunächst hat man vor dem Einbau der Badewanne die Wahl, ob man diese einmauern oder in einen Wannenträger aus Hartschaum einpassen möchte. Viele Menschen entscheiden sich hier für die zweite Alternative. Bevor der Wannenträger eingesetzt werden kann, muss darauf geachtet werden, dass die Standfläche sauber ist. Dann kann der Träger mit ausreichend Mörtel auf derselben befestigt werden. Als nächster Schritt müssen die Löcher für die Versorgungsleitungen mit einer Säge ausgeschnitten werden. Stellt man anschließend den Wannenträger mit der eingesetzten Badewanne waagerecht in Quer- und Längsrichtung auf, kann man als Nächstes die Wanne vorübergehend herausnehmen und den Ablauf mit dem Abflussrohr verbinden. Danach wird die Badewanne wieder eingesetzt, und schon kann der Ab- und Überlauf angeschlossen werden.

Auf die richtige Ausrichtung kommt es an

Als nächster Schritt wird nun die Badewanne auf die Füße gestellt (bei vielen modernen Wannen sind die Füße bereits vormontiert). Diese müssen eingemauert werden, um einen festen Stand zu gewährleisten. Anschließend können Ab- und Überlauf montiert werden – hier sollte die jeweilige Anleitung unbedingt genau beachtet werden. Mithilfe einer Wasserwaage kann die Wanne ausgerichtet werden. Dabei sollte man, wie bei allen Arbeiten, möglichst genau vorgehen, um spätere Probleme bei der Benutzung von vorneherein zu vermeiden. Wurden alle Anschlüsse montiert und die Badewanne exakt ausgerichtet, kann sie das erste Mal mit Wasser befüllt werden. Um das Entstehen einer Schallbrücke zu vermeiden, sollten die Übergänge zwischen Badewanne und Wand mit einem speziellen Wannenprofilband isoliert werden. Und dann kann es auch schon losgehen mit dem Badespaß in der neuen Wanne.

Im Notfall den Profi zurate ziehen

Als Nicht-Profi sollte man immer im Hinterkopf behalten, dass es im schlimmsten Fall durch fehlerhafte Montagen zu kostspieligen Wasserschäden kommen kann. Da es auf dem Markt sehr viele unterschiedliche Wannenmodelle gibt, ist es nicht immer leicht, diese selbst einzubauen. Im Zweifelsfall sollte ein Fachmann hinzugezogen werden, um teure Nachwirkungen zu vermeiden.

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